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 Ohne Träume,kein Mut und ohne Mut kein Handeln - Wim Wenders

Chris und Fritz: 2006

Gesegelt wir beiden schon, seitdem wir uns kennen. Zunächst Jollen wie den Laser, später dann den eigenen Katamaran, bis sie wir letztendlich zum Fahrtensegeln kamen.

Hier einige Informationen über uns vor dem Start im April 2006

Fritz hatte schon immer den Traum von der eigenen Yacht. Während er immer gerne einen großen Ostseetörn gemacht hätte (er liebt es, “einen langen Schlag” zu segeln), wollte Chris aber auf keinen Fall Wassercamping (nur von Hafen zu Hafen fahren, mit längeren Aufenthalten an einem Ort) machen, sondern viel lieber fremde Länder entdecken und Abenteuer erleben. Für Fritz ein Gedanke, an den er sich zunächst langsam gewöhnen musste (die Alpträume lassen langsam nach).. Mittlerweile ist aber auch er überzeugt und freut sich auf das große, bevorstehende Abenteuer.

Fritz ist ein Wetterfrosch und ein eher vorsichtiger Typ, der viel Wert auf Sicherheit legt (was für eine solche Reise sicherlich nicht verkehrt ist!). Die große Frage, die sich seine Familie stellt, ist: “Wie wird er die Zweisamkeit für einen solch langen Zeitraum verkraften?” Denn Fritz ist eigentlich der geborene Familienmensch und eine wahre Glucke.

Chris hatte schon immer Fernweh; seit ihrer Jugend träumt sie davon, ferne Länder zu entdecken. Sie ist sehr abenteuerlustig, neugierig und auch ziemlich mutig (was sich sehr gut mit Fritz Vorsicht ergänzt!). An der bevorstehenden Reise fasziniert sie ganz besonders das Leben auf diesem eingeschränkten Raum. Als Beschäftigung während der langen Wachphasen oder bei Flaute wird sich Chris eine besonders langwierige Aufgabe mit an Bord nehmen – eine große Bettdecke für ein Doppelbett, die aus 400 Einzelteilen erst einzeln genäht und gequiltet, danach zu einer großen Decke zusammengesetzt werden müssen. Patchwork ist Chris zweite große Leidenschaft nach dem Segeln. Darüber hinaus werden diverse Hörbücher und Bücher  mit an Bord genommen.

 Seit April 2002 besegelten sie die Ostsee.  Im Winter 2005 wurde dann mit der Umrüstung des Schiffes für den großen Törn begonnen. Die www.yachtwerft.de in Heiligenhafen, der Liegeplatz  der Temptation und das Team von www.shipshop.de waren Fritz und Christiane mit Rat und Tat behilflich.

Doch der Schrecken war groß – die Kosten waren doch erheblich höher als gedacht....Ab sofort wurde an Unterhaltungselektronik, Essen gehen und Freizeit gespart – alles wurde in das Schiff und die Ausrüstung investiert. Und nach jeder Fahrt mit dem Schiff wurde die Liste der noch nötigen Anschaffungen länger und länger....Bücher über Bücher wurden gewälzt, Seekarten studiert, Gleichgesinnte gesucht und andere Einträge auf Homepages Tag für Tag verfolgt.

Getestet haben die beiden nach und nach den Wassermacher, den Kartenplotter, den Weatherdoc mit täglichen Wetterinformationen, die Solaranlage und die Aries Windsteueranlage, das Ankern sowie das neue Ankergeschirr – ohne elektrische Ankerwinsch (klappt prima, entgegen aller Voraussagen!), das Bananaboot mit Außenborder, die neue Genua, Immersat-Box (welche täglich zur vorgewählten Zeit eine Positionsmeldung mit Speed über Grund und Kurs übermittelt – alle Kinder und Freunde/Verwandte konnten somit verfolgen, wo sich Chris und Fritz gerade befinden).  Faszinierend und anspornend dabei war, dass viele Dinge von anderen Menschen als „nicht möglich“ gehalten wurden. Das Ankern ohne elektronische Ankerwinsch wurde von vielen belächelt, es klappt aber hervorragend!

Die beiden fühlten sich bei vielen dieser Tests (Ankern, Angeln lernen, Brot backen an Bord, Wassermacher) wie Robinson Crusoe.

Chris verfeinerte ihre Brotbackkünste – an Bord entstehen so leckere und gesunde Vollkornbrötchen sowie Vollkornbrote. Das Geheimnis liegt dabei im Sauerteig vom Transocean-Bäckermeister Helmut van Straelen http://www.sauerbrot.de. Das Korn wird dabei in leeren PEP-Flaschen gelagert (Tipp aus dem Buch von Rüdiger Hirche/ Gaby Kinsberger „Blauwassersegeln heute“). Dies hat zum einen den Vorteil, dass man die Inhalte sofort erkennen kann, zum anderen bleiben die Körner frisch und werden nicht feucht.

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